Presseberichte

Artikel in der HAZ vom 20.07.2018

So spektakulär waren die Dog Days

Auszug aus diesem Artikel:

Schönheitswettbewerbe dürfen nicht fehlen

Noch aufgeregter als Jack Russel Tobi sind heute Nachmittag Oliver Rose und sein Havaneser Pyniu. Die beiden sind extra aus der Wedemark gekommen, um an dem Schönheitswettbewerb des ersten Deutschen Havaneservereins teilzunehmen. „So ein Titel ist wichtig für die Ahnentafel“, weiß die Vorsitzende Diana Schädel. In mehreren Runden wird Pyniu anschließend nach Rassestandards begutachtet. Für eine Schärpe reicht es leider nicht. Als Mischling hat der Tierheimhund keine Chance, in die Endausscheidung zu kommen. Herrchen Rose ist dennoch zufrieden. „Man erfährt ja auch, ob vielleicht etwas nicht stimmt“, sagt er. Wie die meisten Besucher genießt er die Dog Days am Ende doch am meisten wegen der vielen Begegnungen mit anderen Hundebesitzern und deren Tieren. Im nächsten Jahr werden er und Pyniu sicher wiederkommen.

Von Mario Moers


Original Pressebericht Groß-Gerauer Echo online 10.09.2015 - Archiv

„Nessy“ 

war einer von vielen Havanesern, die sich am Sonntag auf dem Vereinsgelände des Hundesportvereins Groß-Gerau den kritischen Augen von Wettbewerbsrichtern stellten. 
Foto: Alexander Heimann


HUNDESCHAU Erster Deutscher Havaneserverein veranstaltet zum fünften Mal Schau in Groß-Gerau

GROSS-GERAU - (bauer). Bereits zum fünften Mal hatte der Erste Deutsche Havaneserverein zur Hundeausstellung auf das Vereinsgelände des Hundesportvereins Groß-Gerau eingeladen. Rund 90 Hunde traten vor die Zuchtschaurichter.

„So, und jetzt mal Tempo“, rief Zuchtschaurichter Andreas Henkes in den Ring. Schon animierte Anja Schischefski ihre vier Monate alte Hündin „Arlen“ dazu, schneller zu laufen: Ganz zur Freude der kleinen tschechoslowakischen Wolfshündin, die munter drauflos trabte und ihr Frauchen dabei fast zu Fall brachte. „Das ist ja noch ein Baby – die darf das“, meinte Henkes, als das Duo zur näheren Begutachtung auf ihn zukam. 

Fachmännisch prüfte der Zuchtschaurichter bei der Hundeausstellung auf dem Areal des Hundesportvereins Groß-Gerau Knochenbau, begutachtete unter anderem Gebiss, Fell und Augen der kleinen grauen Hündin: „Ein schöner Hund“, befand der Richter schließlich und vergab die Beurteilung „vielversprechend“.

„Arlens“ Frauchen war mit dem Auftritt ihres Schützlings bei dessen zweiter Schau zufrieden: „Bei der ersten Ausstellung ist sie zwar besser gelaufen“, meinte die aus Gaggenau angereiste Schischefski, fügte aber lächelnd hinzu: „sie lernt ja noch“. 

Insgesamt etwa 90 Hunde 28 verschiedener Rassen – darunter Golden Retriever, Rhodesian Ridgeback und Chihuahua – waren zu dem vom Ersten Deutschen Havaneserverein ausgerichteten Wettbewerb angemeldet. Auch Mischlinge durften teilnehmen. 

Gut geeignetes Gelände des Hundesportvereins

Bereits zum fünften Mal stellte der Groß-Gerauer Hundesportverein (HSV) dafür sein Vereinsgelände zur Verfügung. Dank dem Versorger GGV Groß-Gerau habe das Gelände seit Kurzem sogar einen festen Stromanschluss, wie HSV-Vorsitzender Groß-Gerau Karlheinz Kleemann sagte. Bisher erzeugte der Verein seinen Strom über ein Aggregat. 

Bei der Ausstellung gehe es nicht um sportliche Kriterien, sondern um Schönheit und Rassestandards. „Der Schönste gewinnt“, fügte Kleemann augenzwinkernd hinzu. Als Prämien gab es Pokale und Urkunden.

Andreas Henkes und seine drei Zuchtschaurichterkollegen vom Internationalen Hunde Verband (IHV) orientierten sich bei der Bewertung an den Rassestandards der Alianz Canine Worldwide (A.C.W.). „Wir machen einen Soll-Ist-Vergleich“, erklärte Henkes. 

Um diesem Vergleich standzuhalten, legten sich einige Hundebesitzer richtig ins Zeug: Während die einen ihren Liebling mit Leckerlis und Streicheleinheiten beruhigten, legten andere noch letzte Hand an, um das Fell ihres vierbeinigen Begleiters auf Hochglanz zu kämmen. Auch Michaele Seibold aus Bad Vilbel fuhr noch schnell zwei-, dreimal mit der Bürste durch das lange schwarze Fell von ihrem „Raik“, ehe sie mit ihm vor den Richter trat. „Sehr gut“, urteilte Bernhard Fleischer, während er den Tibet-Terrier eingehend untersuchte. 

„Raik“ ließ die Begutachtung entspannt über sich ergehen, verteilte hier und da schwanzwedelnd „Küsschen“ an Schaurichter und Frauchen.

Am Ende schien die kleine Wolfshündin „Arlen“ doch einen mehr als guten Eindruck bei den Richtern hinterlassen zu haben – sie erreichte mit ihrem Frauchen den dritten Platz in der Kategorie „Best of Show“, die den besten Hund der Ausstellung kürt. Den zweiten Rang belegte Bianca Hilbert mit ihrem Golden Retriever „Iceman Igar van Tiroca“ vor Jessica Futschik mit dem Cane Corso Italiano „Nero“.


Ausstellung Groß-Gerau vom 10.09.2015

 

„Der Schönste gewinnt“

GROSS-GERAU - (bauer).
Bereits zum fünften Mal hatte der Erste Deutsche Havaneserverein
zur Hundeausstellung auf das Vereinsgelände des
Hundesportvereins Groß-Gerau eingeladen.
Rund 90 Hunde traten vor die Zuchtschaurichter.

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